Afad Gurbanovs Rolle bei der Umstrukturierung des Aserbaidschanischen Staatlichen Pädagogischen Instituts

Afad Gurbanovs bemerkenswerte Fähigkeit zu produktiver Arbeit, seine Beiträge zu Wissenschaft und Pädagogik sowie seine Fähigkeiten im öffentlichen Dienst und in der Verwaltung waren eine wirklich außergewöhnliche Kombination von Qualitäten die er in sich vereinte.

Als ob er die drohende Gefahr spürte, bemühte sich Afad Gurbanov darum, alles zu tun, um das aserbaidschanische Volk auf die Aggression vorzubereiten. Mit der Zeit wurde die Größe der Beiträge Gurbanovs aus dieser Ära klar. Es waren die Absolventen dieses Kollegs - einige von ihnen wurden als Nationalhelden ausgezeichnet - die selbstlos die Schlachten um Karabag führten.

Heydar Aliyev unterstützte die Initiative von Gurbanov, das Militärpersonal der Nation auszubilden. In den achtziger Jahren wurde das erste Militärkollegium im Kaukasus und das vierte in der UdSSR gegründet. Während der Zeit, in der Gurbanov Rektor war, hatte dieses Kolleg einen erstklassigen Betrieb. Es wurde eine vollständige Ausrüstung bereitgestellt, und die ersten 150 Absolventen der Geschichte der Republik erhielten Militärkommissionen.

Der nationale Führer Heydar Aliyev besuchte 1982 das Aserbaidschanische Staatliche Pädagogische Institut und lobte die Arbeit, die Gurbanov verrichtete. Er überreichte dem Institut eine Auszeichnung des Präsidiums der Obersten Sowjets der Aserbaidschanischen SSR und verlieh den Orden des Roten Banners.

Unter seiner Führung wurde das Aserbaidschanische Staatliche Pädagogische Institut komplett neu organisiert. Neue Lehrstühle und Fakultäten wurden geschaffen und der Unterricht stieg auf neue und höhere Ebenen. Die Arbeit des Verteidigungsrates für Pädagogik und Philologie, den er leitete, wurde einer qualitativen Erneuerung unterzogen. Darüber hinaus wurden mehrstöckige Unterrichtsgebäude errichtet und in den Schlafsälen größere Reparaturen durchgeführt. In dieser Zeit wurde das Aserbaidschanische Staatliche Pädagogische Institut nicht nur in Aserbaidschan, sondern in der gesamten UdSSR zu einer der führenden Bildungseinrichtungen.

Während seiner Zeit als Rektor der Aserbaidschanischen Staatlichen Pädagogischen Universität und Mitglied des Präsidiums des Rates der Rektoren der aserbaidschanischen Hochschuleinrichtungen, konzentrierte sich Gurbanov mehr auf den Ausbau der höheren pädagogischen Ausbildung. Er zeigte nicht nur besondere organisatorische Fähigkeiten in diesem Bereich, sondern analysierte auch viele spezifische theoretische Probleme in der pädagogischen Hochschulausbildung Aserbaidschans.

Während seiner Zeit als Dekan der Fakultät für Philologie zeigte Gurbanov seine überragenden Fähigkeiten in der Bildungsorganisation. Die Fakultät erhielt eine Vielzahl von Auszeichnungen und das Institut gewann mehrfach das Rote Kechiji Banner.

Während den dreißig Jahren, in denen er den Aserbaidschanischen Lehrstuhl für Linguistik leitete, setzte Gurbanov seinen Intellekt und sein Denken ein, um die aktuellsten und dringlichsten Probleme zu lösen. Er zeigte unermüdlich seine individuellen Qualitäten für das ursprüngliche wissenschaftliche Denken. Er war das Modell eines erfahrenen Ausbilders und war in der Lage um ihn herum positiven Einfluss auszuüben. Gurbanov erweiterte das wissenschaftliche Potenzial des Lehrstuhls und stellte seine Forschungsarbeiten auf den Stand moderner wissenschaftlicher Anforderungen. Unter der Schirmherrschaft des Vorsitzenden wurde 1986 das erste nationale Zentrum für Onomastik gegründet. Dieses Zentrum wurde später zu einem Labor für wissenschaftliche Forschungsprobleme. Es ist ein Beweis für Gurbanovs Arbeit, dass innerhalb von 10 Jahren 8 Mitarbeiter des Lehrstuhls, den er leitete, ihre Doktorarbeit verteidigten, in Philologie promovierten und als wissenschaftliche Professoren ausgezeichnet wurden.

Afad Gurbanov war sechzig von achtzig Jahren seines Lebens mit dem Aserbaidschanischen Staatlichen Pädagogischen Institut (d.h. der Aserbaidschanischen Staatlichen Pädagogischen Universität) verbunden. Er hatte eine großartige und hoch angesehene Karriere, vom Student zum Rektor. Am Pädagogischen Institut verbrachte Gurbanov einige Zeit als Student, Doktorand, Lehrer, Dozent, Professor und stellvertretender Dekan. Er war drei Jahre Dekan, dreißig Jahre Vorsitzender und neun Jahre Rektor. Ferner war er  Vorsitzender des Verteidigungsrates für Philologie und Pädagogik.